KI in der künstlerischen Arbeit
Ein Text von Patrick Lachat – über Wahrnehmung, Einsatz und Einfluss von künstlicher Intelligenz
Ja, die KI ist wieder da. Verschwenderisch. Möglich. Flüchtig. Folge ihr – doch verliere dich nicht. Denn es geht nicht nur um Entdeckung. Es geht um Kommunikation.
Eine Idee wird erst lebendig, wenn sie sichtbar gemacht, gestaltet und geteilt wird. Wenn du den Rhythmus vorgibst – nicht die KI. Du gestaltest den Prozess. Du bestimmst das Maß. Und alles gehört dazu.
Kein Zufall: KI und Kunst
Künstliche Intelligenz ist längst Teil der Werkzeuge, sichtbar und verborgen in digitalen Programmen. Doch für mich ist sie mehr als Technik – sie ist Denkform, Ergänzung, Transformation.
Ich entscheide, was ich fotografiere, sammele und weiterführe. Ständig, bewusst, fragend. Die Struktur der Arbeit – die Verbindung der Ebenen – liegt in meiner Hand. Nicht im Algorithmus.
Kein Ersatz – sondern Impuls
Für eine neue Nase braucht es keine KI. Aber ich spüre ihre Lust, ihren Sog – als Werkzeug in einer digitalen, realen Welt.
Ich beobachte, schnell und gründlich. Ich setze KI bewusst ein – nie als Ursprung, sondern als Teil. Denn die Form ist empfindlich. Sie entsteht nicht im Code. Sie wächst aus der eigenen Arbeit. Und die ist das eigentliche Geheimnis.


